Börsencrash: So wütet er in deinem Depot (und so überlebst du ihn)

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Ein Börsencrash ist die Horrorvorstellung eines jeden Anlegers. Schnell verlieren in solchen Zeiten Aktien die Hälfte an Wert oder gar noch mehr. Für viele Anleger sind solche Krisen ein Anlass das verbliebene Geld zu retten und seine Aktien zu verkaufen. Doch ist das wirklich der Beste Weg um mit einem Börsencrash umzugehen? Immerhin war eine Aktieneinlage nicht als Verlustgeschäft gedacht, sondern als langfristige Geldanlage.

So wütet der Börsencrash in deinem Depot

Psychologisch ist ein Börsencrash für jeden Anleger eine harte Belastung. Das angelegte Geld verliert mit jeder verlorenen Minute weiter an Wert und der Kurs bricht innerhalb kürzester Zeit immer weiter ein. Plötzlich ist das angelegte Geld nur noch die Hälfte wert und der typische menschliche Reflex ist die Flucht. Also verkauft man die Aktien voreilig und hastig mit 50% oder mehr Verlust.

Im Aktiengeschäft kann man allerdings nur mit Geduld und langristigem Denken wirklich Erfolg haben und somit scheint das verkaufen der Aktien an sich als der falsche Weg. Doch was kann man sonst tun außer zusehen, dass das Geld immer weniger wert ist?

Strategien um mit einem Börsencrash umzugehen

Viele Anleger und Experten raten im Falle eines Börsencrashs dazu Ruhe zu bewahren. Es bedeutet zwar erst einmal einen herben Einschnitt zu verkraften, allerdings kann ein solcher Börsencrash ebenso eine große Chance sein um seine Gewinne langfristig zu maximieren. Einige Anleger spekulieren sogar mit einem nächsten Börsencrash um dann die Gunst der Stunde zu nutzen, Aktien günstig zu kaufen und so den Gewinn zu maximieren.

Leider hat nicht jeder das Glück bei einem Börsencrash erst Aktien kaufen zu können und die Verluste sind sehr groß. Dennoch raten Experten eher nicht dazu gerade Aktien von großen, Krisenfesten Unternehmen zu verkaufen.

Hier sollte man eher noch nachkaufen um so ebenfalls von den günstigen Aktienpaketen zu profitieren. Erfahrungsgemäß geht es nach einer Talfahrt meist schnell wieder nach oben. Auch nach der Finanzkrise im Jahr 2008 gingen die Aktienkurse schnell wieder nach oben und das so weit wie nie zuvor. Diejenigen, die damals die Gunst der Stunde nutzten haben Gewinne gemacht, die sich so schnell sicher nicht wiederholen.

Anders sieht es allerdings bei Aktien von Unternehmen aus, die stark von der Krise betroffen sind. Steht das jeweilige Unternehmen vor der Pleite kann es ratsam sein, diese Aktien schnell auch mit Velrust zu verkaufen, bevor die gesamte Anlage als Totalausfall abgeschrieben werden muss. Hier ist es ratsam, die Aktien umzuschichten und sich möglichst breit aufzustellen.

Man sollte also nicht nur Aktien von einem Unternehmen kaufen, sondern in viele verschiedene Aktien investieren um das Risiko möglichst breit zu streuen.

Es gibt sogar Unternehmen, die wenig bzw. überhaupt nicht von der Krise betroffen sind. So gab es einige Unternehmen die während der Finanzkrise weiter satte Gewinne machten. Wenn man weiter investieren möchte oder Geld umschichten muss, kann sich auch eine Anlage in Edelmetalle (Gold und Silber) als lohnenswert herausstellen. Diese Anlagen haben sich als besonders Krisensicher herausgestellt. In Krisen konnten diese Anleihen häufig sogar die größten Gewinne verzeichnen.

Ein Börsencrash ist für Anleger ein verherendes Ereignis. Doch mit der richtigen Diversifikation und den richtigen Geldnlagen ist man recht einfach für fast jede Krise gewappnet. Oftmals genügt es einfach nur, die Krise auszusitzen und nichts zu tun oder sogar neu zu investieren doch das ist in der Regel mit der Risikofreude des jeweiligen Anlegers abhängig.

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