Wie man Geld verdient und es wieder ausgibt

Wann lohnt sich ein Honorarberater?

Für viele Kunden ist der Kauf von Finanzprodukten teurer, als sie glauben. Wer sich vom Berater einer Bank, Sparkasse oder Versicherung beraten lässt, finanziert meistens die Provision, der der Berater für den Verkauf des betreffenden Produktes erhält.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Provisionsberater dem Verbraucher nicht das für ihn individuell optimal geeignete Produkt anbieten, sondern eines, für welches sie oder das Unternehmen, bei dem sie beschäftigt sind, hohe Provisionen erhalten. Honorarberatung ist eine Alternative zur Provisionsberatung. Der folgende Beitrag beantwortet die Frage: wann und für wen lohnt sich ein Honorarberater?

Wie funktioniert eine Honorarberatung?

idea

Ein Honorarberater wird vom Kunden dafür bezahlt, damit er ihm seine Zeit und sein umfangreiches Fachwissen zur Verfügung stellt. Er stellt seinem Kunden, ähnlich wie ein Steuerberater oder ein Rechtsanwalt eine Rechnung.

Da er vom Kunden direkt für seine Dienstleistung bezahlt wird, berät er Kunden unabhängig und in ihrem Interesse. Honorarberatung bietet dem Verbraucher den großen Vorteil, dass er keinen Interessenskonflikt ausgesetzt ist.

Er erhält pro Stunde ein vorab fest vereinbartes Honorar. Üblicherweise bieten Honorarberater Verbrauchern ein kostenloses Erstgespräch an.

Ab wann lohnt sich eine Honorarberatung?

meeting

Wer die Höhe der Provisionen von Beratern in Versicherungen, Sparkassen und Banken kennt, merkt sehr schnell, dass eine Honorarberatung meistens weniger kostet als eine Provisionsberatung. Wer beispielsweise 50.000 Euro in einen Aktienfonds investieren will, zahlt meistens einen Ausgabeaufschlag in Höhe von 5 Prozent (2500 Euro).  Dazu wird dem Anleger pro Jahr eine Bestandsprovision in Höhe von 1 Prozent (500 Euro) in Rechnung gestellt.

Wie lange dauert eine Honorarberatung?

reading

Die Faustregel lautet: Je höher die Summe ist, um so umfangreicher fällt die Honorarberatung aus. Eine fundierte Honorarberatung umfasst immer eine umfassende Analyse des persönlichen Bedarfes.

Deshalb muss der Kunde für eine Honorarberatung zwischen 4 und 8 Stunden einkalkulieren. Eine Stunde Honorarberatung kostet zwischen 120 und 180 Euro.

In den meisten Fällen ist eine Honorarberatung für den Verbraucher kostengünstiger als eine Provisionsberatung. Die Kosten pro Beratung können zwischen 500 und 1000 Euro betragen. Wer eine dauerhafte Begleitung durch seinen Honorarberater wünscht, muss weitere Kosten einplanen.

Lohnt sich eine Honorarberatung nur für Reiche?

pointing

Viele Verbraucher glauben, dass eine Honorarberatung nur für Reiche lohnend ist. Stundensätze von durschnittlich 150 Euro schrecken Normalverdiener zunächst erst einmal ab. Sie lassen sich weiter von Provisionsberatern beraten, weil sie nicht für jedes Beratungsgespräch bezahlen müssen, auch wenn sie kein Finanzprodukt kaufen.

Es gibt Berater, die Honorarberatung nicht zu Stundensätzen, sondern zum Pauschalpreis anbieten. Welches Preismodell bevorzugt wird, muss jeder Kunde selbst entscheiden.

Da Honorarberater ihren Kunden keine Ausgabeaufschläge berechnen und sogenannte Bestandsprämien an sie weitergeben, lohnt sich eine solide Honorarberatung nicht nur für Reiche, sondern für die Mehrzahl der Verbraucher bei der Anlage einmaliger Beträge ab 10.000 Euro.

Tipps zum Finden eines qualifizierten Honorarberaters

Die Berufsbezeichnung Honorarberater ist bis dato nicht geschützt. Seitdem Jahr 2014 sind die Berufsbezeichnungen Honorar-Finannzanlagenberater und Honoraranlagenberater in Deutschland geschützt. Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind:

– persönlicher Eindruck

– fachliches Know-how

– Praxiserfahrung

– Ausbildung

– Qualifikationen

Anlaufstellen zur Beratersuche sind der VHD (Verband Deutscher Honorarberater) und der Bundesverband der Versicherungsberater.

Wer einen größeren Betrag in einem Finanzprodukt anlegen möchte, sollte sich für eine unabhängige Honorarberatung entscheiden.

Fazit

Honorarberatung hat sich bei deutschen Verbrauchern bisher nicht flächendeckend durchgesetzt. Ab Anlagebeträgen von 10.000 Euro profitieren Anleger nicht nur von einer unabhängigen Beratung, sondern sie können untern Strich teure Ausgabeaufschläge und jährliche Bestandsprämien sparen und ebenfalls anlegen.

Börsencrash: So wütet er in deinem Depot (und so überlebst du ihn)

Ein Börsencrash ist die Horrorvorstellung eines jeden Anlegers. Schnell verlieren in solchen Zeiten Aktien die Hälfte an Wert oder gar noch mehr. Für viele Anleger sind solche Krisen ein Anlass das verbliebene Geld zu retten und seine Aktien zu verkaufen. Doch ist das wirklich der Beste Weg um mit einem Börsencrash umzugehen? Immerhin war eine Aktieneinlage nicht als Verlustgeschäft gedacht, sondern als langfristige Geldanlage.

So wütet der Börsencrash in deinem Depot

Psychologisch ist ein Börsencrash für jeden Anleger eine harte Belastung. Das angelegte Geld verliert mit jeder verlorenen Minute weiter an Wert und der Kurs bricht innerhalb kürzester Zeit immer weiter ein. Plötzlich ist das angelegte Geld nur noch die Hälfte wert und der typische menschliche Reflex ist die Flucht. Also verkauft man die Aktien voreilig und hastig mit 50% oder mehr Verlust.

Im Aktiengeschäft kann man allerdings nur mit Geduld und langristigem Denken wirklich Erfolg haben und somit scheint das verkaufen der Aktien an sich als der falsche Weg. Doch was kann man sonst tun außer zusehen, dass das Geld immer weniger wert ist?

Strategien um mit einem Börsencrash umzugehen

Viele Anleger und Experten raten im Falle eines Börsencrashs dazu Ruhe zu bewahren. Es bedeutet zwar erst einmal einen herben Einschnitt zu verkraften, allerdings kann ein solcher Börsencrash ebenso eine große Chance sein um seine Gewinne langfristig zu maximieren. Einige Anleger spekulieren sogar mit einem nächsten Börsencrash um dann die Gunst der Stunde zu nutzen, Aktien günstig zu kaufen und so den Gewinn zu maximieren.

Leider hat nicht jeder das Glück bei einem Börsencrash erst Aktien kaufen zu können und die Verluste sind sehr groß. Dennoch raten Experten eher nicht dazu gerade Aktien von großen, Krisenfesten Unternehmen zu verkaufen.

Hier sollte man eher noch nachkaufen um so ebenfalls von den günstigen Aktienpaketen zu profitieren. Erfahrungsgemäß geht es nach einer Talfahrt meist schnell wieder nach oben. Auch nach der Finanzkrise im Jahr 2008 gingen die Aktienkurse schnell wieder nach oben und das so weit wie nie zuvor. Diejenigen, die damals die Gunst der Stunde nutzten haben Gewinne gemacht, die sich so schnell sicher nicht wiederholen.

Anders sieht es allerdings bei Aktien von Unternehmen aus, die stark von der Krise betroffen sind. Steht das jeweilige Unternehmen vor der Pleite kann es ratsam sein, diese Aktien schnell auch mit Velrust zu verkaufen, bevor die gesamte Anlage als Totalausfall abgeschrieben werden muss. Hier ist es ratsam, die Aktien umzuschichten und sich möglichst breit aufzustellen.

Man sollte also nicht nur Aktien von einem Unternehmen kaufen, sondern in viele verschiedene Aktien investieren um das Risiko möglichst breit zu streuen.

Es gibt sogar Unternehmen, die wenig bzw. überhaupt nicht von der Krise betroffen sind. So gab es einige Unternehmen die während der Finanzkrise weiter satte Gewinne machten. Wenn man weiter investieren möchte oder Geld umschichten muss, kann sich auch eine Anlage in Edelmetalle (Gold und Silber) als lohnenswert herausstellen. Diese Anlagen haben sich als besonders Krisensicher herausgestellt. In Krisen konnten diese Anleihen häufig sogar die größten Gewinne verzeichnen.

Ein Börsencrash ist für Anleger ein verherendes Ereignis. Doch mit der richtigen Diversifikation und den richtigen Geldnlagen ist man recht einfach für fast jede Krise gewappnet. Oftmals genügt es einfach nur, die Krise auszusitzen und nichts zu tun oder sogar neu zu investieren doch das ist in der Regel mit der Risikofreude des jeweiligen Anlegers abhängig.

Hat das gute alte Sparbuch ausgedient?

Hat das  alte Sparbuch ausgedient?  Diese Frage stellen sich viele Menschen in Deutschland. Deutschland ist das Land der Sparer, wie eindrucksvoll die Zahlen belegen. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie man im nachfolgenden Artikel erfahren kann.

Seit der Euro-Krise befinden sich die Zinsen im gesamten Euro-Raum auf einem Tiefpunkt. Geld ist heute so billig wie nie. Das ist gut für den Staat, aber auch für jeden Menschen der einen Kredit in Anspruch nimmt. Denn entsprechend gering sind dann die Zinsbelastungen. Doch für den Sparer, ist dieser Umstand leider nicht gut.

Das Sparbuch hat an Attraktivität nicht verloren

Deutschland ist das Land der Sparer, so sind gut 5,8 Billionen Euro von den Menschen angelegt. Ein Großteil davon befindet sich auf klassischen Sparbüchern. Und seit Jahren steigt die Zahl, was sicherlich einen verwundert. Denn wie bereits schon erwähnt, sind die Zinsen sehr niedrig. Das hat zur Folge, dass man für sein Geld kaum noch Zinsen bekommt. Teils gibt es sogar Banken, die auf ein Sparbuch Negativzinsen erheben.

Das bedeutet man bezahlt sogar noch für sein angelegtes Geld, als einen Zuwachs zu haben. Das zeigen auch Untersuchungen der Bundesbank, laut deren Erkenntnisse sind mittlerweile gut 4000 Milliarden Euro ohne Zinsen auf Sparbücher angelegt.

Kein Risiko bei einem Sparbuch

Diese ganzen Erkenntnisse führen zwangsläufig zur Frage: Hat das Sparbuch ausgedient? Sicherlich ist heute ein Sparbuch nicht mehr so attraktiv wie es früher war, alleine aufgrund der negativen Zinsentwicklung. Auf der anderen Seite, ist ein Sparbuch heute immer noch eine sichere Anlage. Natürlich sind die Anlageformen heute vielfältig.

Man denke hier nur an Aktien oder bestimmte Edelmetalle wie Gold. Hier sind hohe Erträge ermöglich, wenn man sein Geld anlegt. Man sich aber immer auch im klaren sein, was für Risiken hier lauern. So kann es nämlich tagesaktuell auch schnell mal zu Verlusten kommen. Sogar das Risiko von einem Totalverlust kann man nicht ausschließen.

Solche Risiken hat man bei einem Sparbuch nicht, da diese Anlageform nicht von tagesaktuellen Kursen oder anderen Faktoren beeinflusst wird. Wer daher das Risiko mit seinem Geld vermeiden möchte, der kommt auf ein Sparbuch nicht vorbei.

Das richtige Sparbuch finden

Natürlich wird man bei einem Sparbuch als gewählte Anlageform immer darauf achten müssen, dass es zu keinen Negativzinsen kommt. Denn Negativzinsen sind natürlich die denkbar schlechteste Form der Anlage, da sich dadurch das Kapital verringern würde.

Das gute alte Sparbuch hat daher nicht ausgedient. Es ist nach wie vor eine Anlageform, wenn man irgendwo sicher sein Geld anlegen möchte. Mit großen Zinsen darf man aber nicht rechnen.

Bei der Auswahl der richtigen Bank, muss man auf das Angebot achten. Hier insbesondere das es nicht zu den erwähnten Negativzinsen kommt. Zudem muss man auch im Blick haben, was für Kosten für die Führung vom Sparbuch durch die Bank entstehen.

Auch hier gibt es leider einige negative Beispiele, wo hohe Kosten anfallen. Wer das bestmögliche Sparbuch finden möchte, der sollte die Angebote der Banken vergleichen. Hier kann neben einem Vergleich der örtlichen Banken, auch ein Vergleich über das Internet hilfreich sein. Gerade im Internet gibt es entsprechende Vergleichsportal, die hier kostenfreie Übersichten zu den Angeboten bieten.

Fazit zum Sparbuch

Das Sparbuch hat keinesfalls ausgedient. Es handelt sich noch immer um eine sichere Anlageform, wo es keine Risiken gibt. Die Zinsen die heute auf ein Sparbuch gewährt werden, sind sehr gering. Teils gibt es sogar Angebote mit Negativzinsen.

Das sollte man bei einem Sparbuch vermeiden. Dementsprechend sollte man die Angebote für ein Sparbuch immer vergleichen, damit man das bestmögliche Sparbuch für sein Geld hat.

Ist Gold eine gute Geldanlage?

Wenn es in der Wirtschaft oder am Finanzmarkt zu einer Krise kommt, suchen die Mengen nach anderen Anlageformen. Eine dieser Anlageform ist dann ein glänzendes Edelmetall, nämlich Gold. Natürlich stellt sich hierbei aber die Frage, ob es auch eine gute Geldanlage ist? Die Antwort darauf, kann man nachfolgend erfahren.

Gerade wenn es an den großen Märkten in Europa oder den USA zu einer Krise kommt, greifen viele Menschen zum Gold als Anlageform.

Diese Entwicklung ist nicht neu, sondern kann man immer wieder beobachten. Diesem Umstand ist es auch geschuldet, dass Gold als krisensicher bezeichnet wird. Doch das Wort “krisensicher” darf man im Zusammenhang mit diesem Edelmetall nicht zu stark bewerten.

Gold ist krisensicher

gold-money

Gerade wenn es um die Bewertung geht, ob Gold eine gute Geldanlage ist, so muss man sich die Goldpreisentwicklung ansehen. Um das Jahr 2000 lag der Preis für eine Feinunze Gold noch bei 300 US-Dollar. In den darauffolgenden Jahren hat Gold immer mehr an Wert gewonnen, nämlich bis 2011 auf fast 2000 Dollar für eine Feinunze. Dann kam es zu einem starken Verlust von fast 40 Prozent, aufgrund den Verwerfungen an den Finanzmärkten.

Mit der Euro-Krise hat der Wert für eine Feinunze ab 2013 wieder an Bedeutung gewonnen. Gerade der Verlust von 40 Prozent zeigt, wie groß das Risiko bei Gold ist. Gold ist ein Edelmetall das tagesaktuell gehandelt wird. Diese Tagesaktualität kann schnell zu hohen Kursgewinnen, aber auch zu Verlusten führen. Sicherlich werden sich einige Leser fragen, warum wird Gold als krisensicher bezeichent? Das hat im wesentlichen mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu tun. Gold kann man nicht mit Geld vergleichen, was man theoretisch jederzeit und unbegrenzt nachdrucken kann. Mit Gold kann man bezahlen, aber auch tauschen.

Es ist daher ein vielseitiges Zahlungsmittel, was so beim normalen Geld nicht der Fall ist. Gerade die begrenzte Menge an Gold, wenngleich es noch heute gefördert wird, sorgen für weitgehend stabile Preise.

Risiken bei Gold

gold-coin

Gerade wer sich für Gold als Anlageform entscheidet, der muss sich über die Risiken bewusst sein. So kann es nämlich schnell zu Verlusten kommen. Was man bei Gold aber ausschließen kann, ist die Gefahr von einem Totalverlust. Gerade gegenüber andere Anlageformen, wie zum Beispiel Aktien ist das ein Vorteil.

Auch gibt es verschiedene Wege, wie man das Risiko von Gold begrenzen kann. Die erste Möglichkeit ist natürlich, immer seinen Goldbesitz im Blick zu haben. Gerade wenn es zu starken Kursverlusten kommt, sollte man sich immer die Frage stellen, ab wann nicht ein Verkauf als Schutz sinnvoll ist.

Der richtige Einstieg in Gold

gold-bar

Auch kann man aber sein Risiko von hohen Verlusten dadurch vermeiden, in dem man einen klugen Einstieg wählt. So sollte man nicht in Gold als Anlageform ansteigen, wenn der Goldpreis hoch ist. Denn gerade wenn er hoch ist, besteht natürlich immer die Gefahr von einer entsprechenden Abwärtsbewegung vom Goldpreis.

Daher sollte man immer erst dann in Gold einsteigen, wenn der Kurs niedrig ist. So bekommt man zum einen mehr Gold für weniger Geld und kann je nach Goldpreisentwicklung, davon finanziell entsprechend profitieren.

Fazit

Gold ist krisensicher, es kann aber jederzeit auch zu starken Kursschwankungen kommen. Hohe Gewinne, aber auch Verluste sind dann möglich.

Die Gefahr von einem Totalverlust gibt es bei Gold nicht, das ist ein großer Vorteil. Wer Gold investieren möchte, der muss den richtigen Einstieg schaffen. Hier ist es wichtig, möglichst bei einem geringen Goldkurs einzusteigen. Da bekommt man nicht nur mehr Gold, sondern kann auch die Risiken durch Kursverluste begrenzen.

Mit Immobilienvermietung auf dem Weg zur finanziellen Freiheit

Deutschland ist das Land der Mieter. In keinem anderen europäischen Land gibt es so viele Mieter. Gerade wer finanziell unabhängig sein möchte, kann sich natürlich die Frage stellen, ob die eigene Immobilie eine Möglichkeit wäre? Nachfolgend kann man es im Artikel erfahren.

Viele Menschen leben in Deutschland in Miete, sei es in einer Wohnung oder in einem Haus. Nicht viel anders sieht es bei den Gewerbeimmobilien aus. Warum das so ist und gerade in anderen europäischen Ländern das Gegenteil der Fall ist, kann man lange darüber nachdenken. Bei vielen Menschen gibt es den Wunsch nach finanzieller Freiheit. Nicht immer Angst und Sorgen um Geld haben zu müssen. Gerade auch im Alter wenn es um die Rente geht. Es kann viele Gründe geben, warum man eine finanzielle Freiheit anstreben möchte.

Finanzielle Freiheit durch Immobilienvermietung

Seit Jahren ist es das Thema in der Politik, die Rede ist von der Wohnungspolitik. Die Botschaft lautet hier immer wieder: Deutschland braucht mehr Wohnungen. Gerade wenn man sich nach finanzieller Freiheit sehnt, wird das einen sicherlich freuen. Denn eine Möglichkeit die sich hier anbieten würde, wäre eine finanzielle Freiheit durch das Vermieten von Immobilien. Doch so gut wie es sich anhört, es hat auch Haken. Wenn die Rede von mehr Wohnraum ist, so ist damit nicht ganz Deutschland gemeint. So gibt es genug Landstriche in Deutschland, sei es in den ostdeutschen Bundesländern oder in Rheinland-Pfalz, wo das Gegenteil der Fall ist. Dort herrscht kein Mangel an Wohnungen und Häusern, sondern ein Überangebot. Viele Menschen zieht es heute in die Großstädte, das führt zu einer Verlagerung der Bevölkerung. Auch wird nicht jede Wohnung gebraucht, sondern vor allem bezahlbarer Wohnraum. Er muss also entsprechend günstig sein. Wer jetzt sagt, alles kein Problem, dann kauf ich einfach eine Immobilie  in einer begehrten Großstadt oder Region, der muss sich über die Preise im klaren sein. Die hohe Nachfrage, führt natürlich auch zu hohen Immobilienpreisen. Und das unabhängig davon, ob es sich um Altbauten handelt oder man neu bauen möchte. Man braucht also einen großen Geldbeutel.

Das muss man beachten

Gerade wenn man den Weg der finanziellen Freiheit durch Immobilienvermietung beschreiten möchte, sollte man sich diesem bewusst. Anders kann es aussehen, wenn man in eine nicht so begehrte Stadt oder Region in eine Immobilie investiert. Natürlich muss einem hierbei aber auch klar sein, dass die Mieterlöse dann entsprechend geringer ausfallen können. Je nach Region und Immobilie kann es hier große Unterschiede geben. Ob man daher seine finanzielle Freiheit mit einer Immobilie oder mehreren Immobilien erreicht, muss man daher immer im Einzelfall betrachten. Auch muss man hierbei natürlich im Blick haben, was für ein investment man tätigen muss. Gerade wenn man keine Immobilien durch Erbe besitzt, muss man investieren. Hier muss man mögliche Erlöse, Kosten für die Tilgung vom Investment entsprechend auf dem Weg zur finanziellen Freiheit berücksichtigen.

Immobilienmarkt im Blick haben

Letztlich ist der Weg zur finanziellen Freiheit durch Immobilienvermietung möglich. Auf dem Weg dahin, muss man aber eine Vielzahl der erwähnten Punkte beachten. Zudem muss man auch immer berücksichtigen, dass man Immobilien unterhalten muss. So kann man zum Beispiel eine Vielzahl an Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten nicht auf die Mieter umlegen, man muss selbst bestreiten. Wer diesen Weg bestreiten möchte, der sollte sich genau mit dem Immobilienmarkt und den Preisen beschäftigen und viel rechnen, ob es sich am Ende auch lohnt und die gewünschte Freiheit ermöglicht.

Fazit:

Finanzielle Freiheit durch Immobilienvermietung hört sich einfach an. Leider ist es das aber nicht, insbesondere wenn man keine Immobilien hat und erst investieren muss. Hierbei muss man eine Vielzahl an Punkte von Immobilienpreisen und Investmentkosten beachten. Am Ende kann aber eine finanzielle Freiheit stehen, wenn man alles richtig macht.

Ist die deutsche Einlagensicherung sicher?

Als es in der EU zur Finanzkrise gekommen ist, gab es eine bemerkenswerte Pressekonferenz. In dieser Pressekonferenz erklärte die damalige Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfinanzminister Steinbrück, das alle Sparguthaben sicher sind. Sind sie das aber auch?

Deutschland ist das Land der Sparer, in keinem Land wird so viel Geld gespart auf Konten und Sparbüchern wie in Deutschland. Natürlich stellt man sich da zwangsläufig die Frage, wie sicher ist das Geld bei den Banken. Schließlich sieht man immer wieder mal aus dem Ausland, wie Banken pleite und die Kunden leer ausgehen. Nicht so aber in Deutschland, hier gibt es nämlich eine Einlagensicherung.

Unterschiede bei der deutschen Einlagersicherung

signing

Wer Geld auf einem Konto bei einer Bank in Deutschland hat, der kann sich bis zu einer gewissen Summe relativ sicher sein. Auch wenn die Bank mal pleite gehen soll oder es zu einer Finanzkrise kommt, das Geld geht nicht verloren. Dafür sorgt die Einlagesicherung.

Sie sichert bis zu einer bestimmte Summe die Gelder ab. Wenn die Rede von der Einlagesicherung ist, muss man wissen es gibt Unterschiede. So gibt es die staatliche Einlagensicherung, zu der alle Banken verpflichtet sind. Hierzu gibt es entsprechende Gesetze.

Zudem gibt es noch über verschiedene Bankenverbände private Einlagensicherungen. Diese sind kein Ersatz für die staatliche Einlagensicherung, sondern vielmehr ein ergänzender Service für die Kunden. Hier im Artikel beschränken wir uns auf die staatliche Einlagensicherung.

Die Höhe der Einlagensicherung

counting-money

Grundsätzlich gibt es die deutsche Einlagesicherung schon lange. Seit 2009 wurde sie in mehreren Schritten erhöht. So wurde sie 2009 von 20.000 Euro auf 50.000 Euro und letztlich 2010 auf 100.000 Euro erhöht. Sollte jetzt eine Bank pleite gehen bei der man Kunde ist, wäre alles angelegte Geld bis zu einer Summe von 100.000 Euro sicher. Man würde es also wieder zurückbekommen. Und zwar auch nicht irgendwann, auch hier gibt das Gesetz entsprechende Regelungen vor. So muss das Geld binnen 30 Tage ausbezahlt werden.

Natürlich ist klar, alles was über die 100.000 Euro geht, wäre unter Umständen verloren. Banken die über eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung verfügen, können auch höhere Summen garantieren. Hier ist es empfehlenswert, sich genau seine Vertragsunterlagen zu seinen Konten anzusehen, wie es hier geregelt ist.

Das sollte man gerade machen, wenn man größere Geldsummen bei einer Bank hat. Gibt es keinen darüber hinausgehenden Schutz, sollte man in solchen Fällen gegebenfalls wechseln oder sein Geld auf mehrere Banken als Absicherung verteilen. Eines ist aber sicher, nämlich die 100.000 Euro aus der gesetzlichen Einlagesicherung.

Das Geld aus der Einlagesicherung ist sicher, da es getrennt vom Bankengeschäft vorgehalten werden muss. Im Rahmen von Stresstests denen die Banken regelmäßig unterzogen werden, wird die Einlagesicherung immer wieder auch geprüft und bei Bedarf auch angepasst.

Fazit:

Die deutsche Einlagersicherung ist sicher. In Deutschland gibt es eine staatliche Einlagensicherung, aber auch eine freiwillige Einlagensicherung. Bis zu einer Summe von 100.000 Euro ist man geschützt bei der staatlichen Einlagesicherung.

Kommt es hier zu einer Finanzkrise oder einer Pleite der Bank, hat man dieses Geld sicher. Hat man mehr Geld bei einer Bank über die 100.000 Euro hinaus, so muss man unter Umständen mit Verlusten rechnen. Außer es greift die freiwillige Einlagesicherung.

2 Top Dividenden Aktien mit hoher Dividende zu günstigen Preisen

In diesem Jahr wurde der Markt aufgrund der Sorge über Zölle, Handelsspannungen, ansteigende Zinsen und die Zinskurve, die am Rentenmarkt abflacht, beeinträchtigt.

Durch den Ausverkauf wurden die Bewertungen und Kurse von einigen soliden Dividendenaktien reduziert und zugleich deren Renditen erhöht. Das betrifft auch die zwei Dividenden Aktien General Mills und Verizon Communications, auf die wir nachfolgend näher eingehen.

Top Dividenden Aktie General Mills

Von General Mills wird eine Forward-Dividendenrendite von 4,5 Prozent gezahlt. Jährlich hat dieses Unternehmen für 14 nacheinander folgende Jahre diese Ausschüttung erhöht. In den vergangenen zwölf Monaten gab es lediglich 54 Prozent von seinem Gewinn und 51 Prozent von seinem FCF (Free Cash Flow) für seine Dividende aus.

Damit hat General Mills für künftige Erhöhungen viel Spielraum. Die Firma steigerte ebenso ihren FCF im letzten Jahr um jährlich 28 Prozent und gab an seine Aktionäre 1,7 Milliarden US-Dollar durch Rückkäufe und Dividenden zurück. Das umfassende Portfolio des Unternehmens an verpackten Nahrungsmitteln verfügt über bekannte Marken wie Betty Crocker, Haagen-Dazs und Cheerios.

Es kaufte auch wohl gesündere Marken, wie etwa die Natursnackmarke Epic Provisions und die Bio-Lebensmittelherstellerin Annie’s, damit gesundheitsbewusste Konsumenten angezogen werden. Bei dieser Expansion in die angrenzenden Märkte kaufte General Mills kürzlich ebenso Blue Buffalo Pet Products, der Premium-Hersteller für Haustiernahrung. Diese Firma geht hiervon aus, dass im laufenden Jahr der organische Umsatz unverändert einen Prozent betragen, der Nettoumsatz um neun bis zehn Prozent steigen und das bereinigte Resultat pro Aktie auf kontinuierlicher Währungsgrundlage bei drei Prozent unverändert liegen wird. Möglicherweise erscheinen diese Wachstumsraten unscheinbar, jedoch ist die Aktie mit dem Zwölffachen der Forward Earnings günstig. Bei General Mills geht es auch um ein rezessionsresistentes Wertpapier, das beim wirtschaftlichen Abschwung eher besser abschneidet.

Deswegen machen die hohen Rendite, der breite Graben und die niedrige Bewertung General Mills zu einem optimalen Einkommensspiel für den unruhigen Markt.

Top Dividenden Aktie Verizon Communications

In den vergangenen fünf Jahren haben die Telekommunikationswerte selten Boden gutgemacht, weil zwischen den großen Akteuren der intensive Wettbewerb die massiven Wachstumschancen bei der Nachfrage nach Breitband-Internetdiensten demnach ausgeglichen hat. Auch Verizon Communications stieß auf Hindernisse mit preiswerten Konkurrenzdiensten, welche versuchen, die Preiskraft vom Premiumanbieter aufgrund eines brutalen Preiskampfes zu untergraben.

Trotz allem hat der Branchenriese an seiner herkömmlichen Strategie festgehalten, in dem er auf Qualität setzt. Er möchte das erste Netzwerk werden, welches einen uneingeschränkten Zugang zu den 5G-Netzwerkfunktionen bietet. Indem Verizon Communications das Versprechen von einem überlegenen Netzwerk einhält, hofft es, dass First-Mover-Kunden bereit sind, Preise zu bezahlen, welche über dem liegen, was diese für den schlechteren Service woanders zahlen können. Trotz der Aufwendungen für den 5G-Ausbau tat Verizon Communications nichts, damit seine lukrative Dividende gefährdet ist. Derzeit weist die Aktie eine Rendite von mindestens vier Prozent auf.

Die Firma hat sich die Reputation eines moderaten, jedoch stetigen Dividendenwachstums erworben. Sie verzeichnet 14 Jahre aufeinander jährliche Erhöhungen ihrer Ausschüttung. Selbst wenn die Telekommunikationsbranche ebenso zukünftig konkurrenzfähig bleiben wird, billigt das Unternehmen nicht, dass dieser Druck den aussichtsreichen Ansatz für dessen Geschäft verändert.

Die Aktieninhaber sollen auch weiterhin die Früchte der Strategie ernten, inklusive der ertragreichen Dividendenzahlungen, für welche Verizon Communications bekannt ist.

Deutsche Bank vs. Bier: Was ist die bessere Kapitalanlage?

Die Aktionäre der deutschen Bank haben es nicht leicht. Seit Jahren schwächelt der Kurs und es gab in der Vergangenheit immer nur eine Richtung. Nach unten. Deshalb wagen wir heute ein kleines Gedankenexperiment. Bier vs. Deutsche Bank. Was ist die bessere Kapitalanlage.

Bier als Kapitalanlage?

beer

Bier ist ein Konsumgut. Es kann als Ware gekauft und konsumiert werden. Investiert man also rein theoretisch direkt in die Ware Bier, so kann man davon ausgehen, dass nach dem Konsum ein Totalausfall zu beklagen ist. (Bis auf den Flaschenpfand). Natürlich kann man mit einer gewissen Summe Geld sich mit Bier eindecken und so auf Vorrat kaufen. Jedoch steht bei Bier am Ende immer der Wertverlust nach dem Konsum.

Anders kann das allerdings aussehen, wenn man z.B. Limitierte Varianten eines Bieres kauft, dieses irgendwo lagert und am Ende mit Gewinnsteigerung wieder verkauft. Aber mal ehrlich – hierfür gibt es sicherlich bessere Sachwerte in die man investieren kann.

Eine andere Variante des Investments wären Aktien. Aktien von großen Brauereien können sehr wohl als gute Anlagemöglichkeit dienen und so kann man auch Bier in eine gute Anlagemöglichkeit umwandeln. Bier als Sachwert hat als eine “Verbindlichkeit” allerdings keine Anlagequalitäten.

Die Deutsche Bank als Kapitalanlage?

skyscraper

Auch bei der deutschen Bank kann man Geld auf verschiedene Art und Weise anlegen. Man kann z.B. ein Tagesgeldkonto eröffnen und dort zusehen, wie das angelegte Geld immer weiter an Wert verliert. Jedoch ist hier der Wertverlust nicht so groß wie bei Bier nach dem Konsum.

Auch das investieren in Aktien der Deutschen Bank kann sich lohnen. Zwar geht der Kurs derzeit immer weiter nach unten, doch auch damit ist irgendwann schluss. Kauft man jetzt billige Aktien der deutschen Bank, kann man mit etwas Glück von einer enormen Wertsteigerung der Aktien profitieren. Sicher ist allerdings auch das nicht. Nach der derzeitigen Entwicklung sollte man eher von einem weiteren Wertverlust der Aktie der deutschen Bank ausgehen.

Was ist nun besser als Kapitalanlage?

laptop

Will man Produkte des jeweiligen Unternehmens in Anspruch nehmen um sein Geld anzulegen, hat hier ganz klar die Deutsche Bank die Nase vorn. Auch das Geld parken ist durch die Inflation mit einem Wertverlust verbunden, aber längst nicht so hoch wie das trinken des Bieres.

Investiert man allerdings in Aktien des jeweiligen Unternehmens, haben zumindes derzeit die Aktien der Brauereien ganz klar die Nase vorn. Bier wird immer getrunken und anders als die Deutsche Bank sehen die Kurse der Bierunternehmen eher andere Trendrichtungen als nur nach unten. Geld in Bier anlegen kann also durchaus lukrativ sein. Man kann mit Bier nämlich noch viel mehr machen, als es einfach nur trinken.

Fazit

Man sollte davon ausgehen, dass die Deutsche Bank als große deutsche Bank in Punkto Kapitalanlage die Nase vorn hat. Doch geht der derzeitige Trend der Aktie “Deutsche Bank” weiter, so kann die Geldanlage in Bier die bessere Wahl sein als das große deutsche Bankunternehmen. Anders sieht es allerdings mit dem Konsum der jeweiligen Produkte aus. Ein Konto ist eben doch um einiges nachhaltiger als der Konsum von übermäßig viel Bier. Es ist zudem auch wesentlich gesünder. In diesem Sinne: Prost!