Month: December 2018

Börsencrash: So wütet er in deinem Depot (und so überlebst du ihn)

Ein Börsencrash ist die Horrorvorstellung eines jeden Anlegers. Schnell verlieren in solchen Zeiten Aktien die Hälfte an Wert oder gar noch mehr. Für viele Anleger sind solche Krisen ein Anlass das verbliebene Geld zu retten und seine Aktien zu verkaufen. Doch ist das wirklich der Beste Weg um mit einem Börsencrash umzugehen? Immerhin war eine Aktieneinlage nicht als Verlustgeschäft gedacht, sondern als langfristige Geldanlage.

So wütet der Börsencrash in deinem Depot

Psychologisch ist ein Börsencrash für jeden Anleger eine harte Belastung. Das angelegte Geld verliert mit jeder verlorenen Minute weiter an Wert und der Kurs bricht innerhalb kürzester Zeit immer weiter ein. Plötzlich ist das angelegte Geld nur noch die Hälfte wert und der typische menschliche Reflex ist die Flucht. Also verkauft man die Aktien voreilig und hastig mit 50% oder mehr Verlust.

Im Aktiengeschäft kann man allerdings nur mit Geduld und langristigem Denken wirklich Erfolg haben und somit scheint das verkaufen der Aktien an sich als der falsche Weg. Doch was kann man sonst tun außer zusehen, dass das Geld immer weniger wert ist?

Strategien um mit einem Börsencrash umzugehen

Viele Anleger und Experten raten im Falle eines Börsencrashs dazu Ruhe zu bewahren. Es bedeutet zwar erst einmal einen herben Einschnitt zu verkraften, allerdings kann ein solcher Börsencrash ebenso eine große Chance sein um seine Gewinne langfristig zu maximieren. Einige Anleger spekulieren sogar mit einem nächsten Börsencrash um dann die Gunst der Stunde zu nutzen, Aktien günstig zu kaufen und so den Gewinn zu maximieren.

Leider hat nicht jeder das Glück bei einem Börsencrash erst Aktien kaufen zu können und die Verluste sind sehr groß. Dennoch raten Experten eher nicht dazu gerade Aktien von großen, Krisenfesten Unternehmen zu verkaufen.

Hier sollte man eher noch nachkaufen um so ebenfalls von den günstigen Aktienpaketen zu profitieren. Erfahrungsgemäß geht es nach einer Talfahrt meist schnell wieder nach oben. Auch nach der Finanzkrise im Jahr 2008 gingen die Aktienkurse schnell wieder nach oben und das so weit wie nie zuvor. Diejenigen, die damals die Gunst der Stunde nutzten haben Gewinne gemacht, die sich so schnell sicher nicht wiederholen.

Anders sieht es allerdings bei Aktien von Unternehmen aus, die stark von der Krise betroffen sind. Steht das jeweilige Unternehmen vor der Pleite kann es ratsam sein, diese Aktien schnell auch mit Velrust zu verkaufen, bevor die gesamte Anlage als Totalausfall abgeschrieben werden muss. Hier ist es ratsam, die Aktien umzuschichten und sich möglichst breit aufzustellen.

Man sollte also nicht nur Aktien von einem Unternehmen kaufen, sondern in viele verschiedene Aktien investieren um das Risiko möglichst breit zu streuen.

Es gibt sogar Unternehmen, die wenig bzw. überhaupt nicht von der Krise betroffen sind. So gab es einige Unternehmen die während der Finanzkrise weiter satte Gewinne machten. Wenn man weiter investieren möchte oder Geld umschichten muss, kann sich auch eine Anlage in Edelmetalle (Gold und Silber) als lohnenswert herausstellen. Diese Anlagen haben sich als besonders Krisensicher herausgestellt. In Krisen konnten diese Anleihen häufig sogar die größten Gewinne verzeichnen.

Ein Börsencrash ist für Anleger ein verherendes Ereignis. Doch mit der richtigen Diversifikation und den richtigen Geldnlagen ist man recht einfach für fast jede Krise gewappnet. Oftmals genügt es einfach nur, die Krise auszusitzen und nichts zu tun oder sogar neu zu investieren doch das ist in der Regel mit der Risikofreude des jeweiligen Anlegers abhängig.

Hat das gute alte Sparbuch ausgedient?

Hat das  alte Sparbuch ausgedient?  Diese Frage stellen sich viele Menschen in Deutschland. Deutschland ist das Land der Sparer, wie eindrucksvoll die Zahlen belegen. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie man im nachfolgenden Artikel erfahren kann.

Seit der Euro-Krise befinden sich die Zinsen im gesamten Euro-Raum auf einem Tiefpunkt. Geld ist heute so billig wie nie. Das ist gut für den Staat, aber auch für jeden Menschen der einen Kredit in Anspruch nimmt. Denn entsprechend gering sind dann die Zinsbelastungen. Doch für den Sparer, ist dieser Umstand leider nicht gut.

Das Sparbuch hat an Attraktivität nicht verloren

Deutschland ist das Land der Sparer, so sind gut 5,8 Billionen Euro von den Menschen angelegt. Ein Großteil davon befindet sich auf klassischen Sparbüchern. Und seit Jahren steigt die Zahl, was sicherlich einen verwundert. Denn wie bereits schon erwähnt, sind die Zinsen sehr niedrig. Das hat zur Folge, dass man für sein Geld kaum noch Zinsen bekommt. Teils gibt es sogar Banken, die auf ein Sparbuch Negativzinsen erheben.

Das bedeutet man bezahlt sogar noch für sein angelegtes Geld, als einen Zuwachs zu haben. Das zeigen auch Untersuchungen der Bundesbank, laut deren Erkenntnisse sind mittlerweile gut 4000 Milliarden Euro ohne Zinsen auf Sparbücher angelegt.

Kein Risiko bei einem Sparbuch

Diese ganzen Erkenntnisse führen zwangsläufig zur Frage: Hat das Sparbuch ausgedient? Sicherlich ist heute ein Sparbuch nicht mehr so attraktiv wie es früher war, alleine aufgrund der negativen Zinsentwicklung. Auf der anderen Seite, ist ein Sparbuch heute immer noch eine sichere Anlage. Natürlich sind die Anlageformen heute vielfältig.

Man denke hier nur an Aktien oder bestimmte Edelmetalle wie Gold. Hier sind hohe Erträge ermöglich, wenn man sein Geld anlegt. Man sich aber immer auch im klaren sein, was für Risiken hier lauern. So kann es nämlich tagesaktuell auch schnell mal zu Verlusten kommen. Sogar das Risiko von einem Totalverlust kann man nicht ausschließen.

Solche Risiken hat man bei einem Sparbuch nicht, da diese Anlageform nicht von tagesaktuellen Kursen oder anderen Faktoren beeinflusst wird. Wer daher das Risiko mit seinem Geld vermeiden möchte, der kommt auf ein Sparbuch nicht vorbei.

Das richtige Sparbuch finden

Natürlich wird man bei einem Sparbuch als gewählte Anlageform immer darauf achten müssen, dass es zu keinen Negativzinsen kommt. Denn Negativzinsen sind natürlich die denkbar schlechteste Form der Anlage, da sich dadurch das Kapital verringern würde.

Das gute alte Sparbuch hat daher nicht ausgedient. Es ist nach wie vor eine Anlageform, wenn man irgendwo sicher sein Geld anlegen möchte. Mit großen Zinsen darf man aber nicht rechnen.

Bei der Auswahl der richtigen Bank, muss man auf das Angebot achten. Hier insbesondere das es nicht zu den erwähnten Negativzinsen kommt. Zudem muss man auch im Blick haben, was für Kosten für die Führung vom Sparbuch durch die Bank entstehen.

Auch hier gibt es leider einige negative Beispiele, wo hohe Kosten anfallen. Wer das bestmögliche Sparbuch finden möchte, der sollte die Angebote der Banken vergleichen. Hier kann neben einem Vergleich der örtlichen Banken, auch ein Vergleich über das Internet hilfreich sein. Gerade im Internet gibt es entsprechende Vergleichsportal, die hier kostenfreie Übersichten zu den Angeboten bieten.

Fazit zum Sparbuch

Das Sparbuch hat keinesfalls ausgedient. Es handelt sich noch immer um eine sichere Anlageform, wo es keine Risiken gibt. Die Zinsen die heute auf ein Sparbuch gewährt werden, sind sehr gering. Teils gibt es sogar Angebote mit Negativzinsen.

Das sollte man bei einem Sparbuch vermeiden. Dementsprechend sollte man die Angebote für ein Sparbuch immer vergleichen, damit man das bestmögliche Sparbuch für sein Geld hat.

Ist Gold eine gute Geldanlage?

Wenn es in der Wirtschaft oder am Finanzmarkt zu einer Krise kommt, suchen die Mengen nach anderen Anlageformen. Eine dieser Anlageform ist dann ein glänzendes Edelmetall, nämlich Gold. Natürlich stellt sich hierbei aber die Frage, ob es auch eine gute Geldanlage ist? Die Antwort darauf, kann man nachfolgend erfahren.

Gerade wenn es an den großen Märkten in Europa oder den USA zu einer Krise kommt, greifen viele Menschen zum Gold als Anlageform.

Diese Entwicklung ist nicht neu, sondern kann man immer wieder beobachten. Diesem Umstand ist es auch geschuldet, dass Gold als krisensicher bezeichnet wird. Doch das Wort “krisensicher” darf man im Zusammenhang mit diesem Edelmetall nicht zu stark bewerten.

Gold ist krisensicher

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Gerade wenn es um die Bewertung geht, ob Gold eine gute Geldanlage ist, so muss man sich die Goldpreisentwicklung ansehen. Um das Jahr 2000 lag der Preis für eine Feinunze Gold noch bei 300 US-Dollar. In den darauffolgenden Jahren hat Gold immer mehr an Wert gewonnen, nämlich bis 2011 auf fast 2000 Dollar für eine Feinunze. Dann kam es zu einem starken Verlust von fast 40 Prozent, aufgrund den Verwerfungen an den Finanzmärkten.

Mit der Euro-Krise hat der Wert für eine Feinunze ab 2013 wieder an Bedeutung gewonnen. Gerade der Verlust von 40 Prozent zeigt, wie groß das Risiko bei Gold ist. Gold ist ein Edelmetall das tagesaktuell gehandelt wird. Diese Tagesaktualität kann schnell zu hohen Kursgewinnen, aber auch zu Verlusten führen. Sicherlich werden sich einige Leser fragen, warum wird Gold als krisensicher bezeichent? Das hat im wesentlichen mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu tun. Gold kann man nicht mit Geld vergleichen, was man theoretisch jederzeit und unbegrenzt nachdrucken kann. Mit Gold kann man bezahlen, aber auch tauschen.

Es ist daher ein vielseitiges Zahlungsmittel, was so beim normalen Geld nicht der Fall ist. Gerade die begrenzte Menge an Gold, wenngleich es noch heute gefördert wird, sorgen für weitgehend stabile Preise.

Risiken bei Gold

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Gerade wer sich für Gold als Anlageform entscheidet, der muss sich über die Risiken bewusst sein. So kann es nämlich schnell zu Verlusten kommen. Was man bei Gold aber ausschließen kann, ist die Gefahr von einem Totalverlust. Gerade gegenüber andere Anlageformen, wie zum Beispiel Aktien ist das ein Vorteil.

Auch gibt es verschiedene Wege, wie man das Risiko von Gold begrenzen kann. Die erste Möglichkeit ist natürlich, immer seinen Goldbesitz im Blick zu haben. Gerade wenn es zu starken Kursverlusten kommt, sollte man sich immer die Frage stellen, ab wann nicht ein Verkauf als Schutz sinnvoll ist.

Der richtige Einstieg in Gold

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Auch kann man aber sein Risiko von hohen Verlusten dadurch vermeiden, in dem man einen klugen Einstieg wählt. So sollte man nicht in Gold als Anlageform ansteigen, wenn der Goldpreis hoch ist. Denn gerade wenn er hoch ist, besteht natürlich immer die Gefahr von einer entsprechenden Abwärtsbewegung vom Goldpreis.

Daher sollte man immer erst dann in Gold einsteigen, wenn der Kurs niedrig ist. So bekommt man zum einen mehr Gold für weniger Geld und kann je nach Goldpreisentwicklung, davon finanziell entsprechend profitieren.

Fazit

Gold ist krisensicher, es kann aber jederzeit auch zu starken Kursschwankungen kommen. Hohe Gewinne, aber auch Verluste sind dann möglich.

Die Gefahr von einem Totalverlust gibt es bei Gold nicht, das ist ein großer Vorteil. Wer Gold investieren möchte, der muss den richtigen Einstieg schaffen. Hier ist es wichtig, möglichst bei einem geringen Goldkurs einzusteigen. Da bekommt man nicht nur mehr Gold, sondern kann auch die Risiken durch Kursverluste begrenzen.